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Erstellung einer Visitenkarte - Beispiel mit Photoshop 6.0


Visitenkarten Druckvorlage für den professionellen Online-Druck erstellen

Anhand des folgenden Beispiels sind Sie künftig in der Lage, Visitenkarten für den digitalen CMYK-Vierfarbendruck anzulegen bzw. adäquat zu formatieren, um die Dateien dann bei einer Online-Druckerei einzureichen.

1. Visitenkarten-Vorlage anlegen

Öffnen Sie Photoshop 6.0 und wählen "Datei neu" und legen Sie eine leere Datei an, die sie unter einem beliebigen Namen (z. B. Visitenkarte.psd) abspeichern.



Falls Sie keinen Photoshop, sondern ein anderes Programm verwenden, ist der oben gezeigte Screenshot natürlich nicht 1:1 repräsentativ.
Halten Sie sich in diesem Fall einfach an die folgenden Parameter-Vorgaben:

Wichtige Parameter:

  1. Breite / Höhe in cm angeben (evtl. erforderlicher Anschnitt zunächst vernachlässigen)
  2. Auflösung 300 dpi (Pixel / Inch)
  3. CMYK als Farbmodus (RGB ist für professionelle Drucke ungeeignet!)
  4. Hintergrund weiß bei weißer Visitenkarte
    passende Hintergrundfarbe falls diese einfarbig und bekannt ist
    transparenter Hintergrund, wenn ein Hintergrundfoto oder ein Verlauf verwendet wird

Die am meisten verwendete Standardgröße für Visitenkarten beträgt 8,5 cm x 5,5 cm. Diese Variante ist durchgängig in allen Online-Druckshops verfügbar. Sollten Sie andere Abmaße benötigen, dann geben Sie diese bitte entsprechend - vom obigen Beispiel abweichend - vor. Bei klappbaren Karten ist die Größe der Vorlage ebenfalls entsprechend anszupassen. Im Prinzip handelt es sich dann um eine doppelt so breite Vorlage, die nach dem Druck in der Mitte (längs oder quer) zusammengefaltet wird. Demenstrechend sind dann auch die Seiten einzuteilen (Innen- und Außenseiten). Am besten Sie schauen vorher bei einem günstigen Online-Drucker nach, welche Varianten und Größen zur Verfügung stehen, bevor Sie mit der Gestaltung der Karte beginnen.

Bitte beachten: Soll die Visitenkarte zweiseitig sein, dann müssen natürlich 2 Dateien erstellt werden (z. B. Visitenkarte_Front.psd und Visitenkarte_Rueck.psd). Bei manchen Druckdiensten ist es ratsam, 2-3 mm Rand für den Anschnitt mit einzubeziehen. Dieser ist nach dem Druck nicht sichtbar. Wie wir diesen Rand mit einbeziehen, wird am Schluss dieser Anleitung erklärt.

2. Jetzt kann die Vorder- und Rückseite der Visitenkarten-Vorlage individuell im Photoshop gestaltet werden

  • Nutzen Sie das Textwerkzeug von Photoshop, um Kontaktangaben und Texte zu schreiben.

  • Wählen Sie die Schriftgrößen und -arten so, dass man sie auf einer Visitenkarte später gut lesen kann.
    Tipp: Vorlage zwischenzeitlich als JPG abspeichern, in RGB umwandeln und dann zur Kontrolle am PC ausdrucken.

  • Öffnen Sie Ihr Firmenlogo, ein Foto oder eine beliebiges grafisches Element und schneiden es mit der Rechteck-Maske aus, um es mit in die Visitenkarte einzufügen und dann beliebig in der Größe anzupassen. Wenn Sie Ihr Firmenlogo oder sonstige grafische Elemente als offene
    PSD-Ebenen besitzen, dann ist die Einbindung in die Visitenkarte noch einfacher.

3. Rand (2-3 mm) für Anschnitt ergänzen:

Wer den Anschnitt mit einbeziehen will, kopiert am Schluss einfach die fertige PDF- oder TIF-Datei (ausgehend vom Standardformat 8,5 cm x 5,5 cm) in eine neue weiße Fläche/Datei mit der Größe 9,1 x 6,1 cm und zentriert diese dort, so dass auf allen 4 Seiten ein etwa gleichgroßer Rand entsteht. Diese Datei dann wiedererum als TIFF oder PDF abspeichern und bei der Druckerei einreichen. Bei Visitenkarten mit weißem Hintergrund muss in der Regel kein Rand mit einbezogen werden, sofern darauf geachtet wird, dass der Text und/oder vorhandene grafische Elemente weit genug von den Kanten weg positioniert werden. In den Mediadaten der Online-Druckdienste findet man in der Regel nähere Informationen, ob ein Randanschnitt benötigt wird und was sonst noch alle beachtet bzw. eingehalten werden muss..

4. Druckdatei: Welche Dateien bevorzugen Online Druckereien?

Dateiformate Visitenkarte
.psd
offene PSD Dateien zum Bearbeiten im Photoshop
.tif
fertige Druckdatei aus dem Photoshop exportiert
.zip
komprimierte Datei für den Upload oder Mailversand

Die meisten Online-Druckereien bevorzugen als Speicherformat PDF oder TIF (bzw. TIFF). Die Visitenkarte kann direkt im Photoshop als PDF oder TIF exportiert werden. Wichtig ist aber, dass in jedem Fall CMYK als Farbraum gewählt wurde, ansonsten kommt es beim Druck zu starken Farbabweichungen. Wichtig: Bewahren Sie die offenen PSD-Dateien gut auf, damit Sie später Änderungen and den Ebenen vornehmen können, wenn sich zum Beipiel Ihre Anschrift oder die E-Mailadresse ändert sollte.

Unser Tipp: Falls Sie sich für TIF entscheiden, so bietet diese Dateiform die beste Qualität, ohne jegliche Verluste. Zudem hat TIF den wesentlichen Vorteil, dass man die Dateien prima per Zip-Software komprimieren und für den Upload bzw. den Versand per E-Mail optimieren kann. Die Dateigröße eines Tiffs kann nämlich per Zip-Programm um bis zu 90% verringert werden. Beim späteren Entpacken durch die Datei steht dann eine verlustfreie TIF-Datei in bester Qualität zur Verfügung.

Photoshop ist eine eingetragene Marke von Adobe Systems Incorporated / USA und/oder anderen Ländern.
Wir stehen in keinerlei Verhältnis zu Adobe Systems Incorporated.

 

 

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